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Saarland hat schlechteste Hochschulausstattung aller Bundesländer PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 17. April 2007

Bei der Ausstattung der Hochschulen belegt das Saarland im Ländervergleich den letzten Platz.

Dies geht aus dem Hochschulranking 2007 des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervor. Es vergleicht die Urteile von etwa 75000 Studierenden zu den Ausstattungsmerkmalen Räume, IT-Infrastruktur, Labore, Bibliothek und studentische Arbeitsplätze aus den Jahren 2004 bis 2006 und zählt die Häufigkeit der Spitzenplatzierungen. Dabei fällt auf, dass die Ausstattung der Hochschulen in den neuen Bundesländern von den Studierenden besonders häufig positiv bewertet wird. Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen belegen im Vergleich der Länder die vorderen Plätze.
Das CHE-Ranking ist vor allem für angehende Studierende ein wichtiger Faktor bei der Wahl der Hochschule.
Es ist das umfassendste und detaillierteste Ranking deutscher Universitäten und Fachhochschulen und umfasst insgesamt 35 Fächer, wodurch mehr als drei Viertel aller Studienanfänger angesprochen werden. Nach aktuellen Statistiken interessiert sich etwa jeder zweite Studienanfänger stark für die Ausstattung seiner zukünftigen Hochschule.

Für Bildungsminister Schreier hingegen ist die Ausstattung der Hochschulen nicht der ausschlaggebende Faktor für die Studienwahl. Er misst dem schlechten saarländischen Ergebnis keine große Bedeutung zu. Viel wichtiger sei schließlich die Lehr- und Betreuungsqualität, die im Saarland besonders gut sei. Um Ausstattungsnachteile zu vermeiden sollen die künftigen Einnahmen durch Studiengebühren eingesetzt werden.

Unterdessen verdichten sich inzwischen schon die Anzeichen, dass durch die Einführung der Studiengebühren  im Saarland die Studentenzahlen zurückgehen werden.

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CHE-Hochschulranking 2007 als pdf-Datei

Bundesland

Spitzenplatzierungen

Sachsen-Anhalt

52,4%

Thüringen

49,0%

Mecklenburg-Vorpommern

48,1%

Sachsen

39,2%

Schleswig-Holstein

38,1%

Bayern

37,4%

Baden-Württemberg

35,6%

Brandenburg

27,1%

Niedersachsen

24,6%

Hamburg

23,8%

Rheinland-Pfalz

23,7%

Nordrhein-Westfalen

23,4%

Berlin

20,9%

Bremen

15,3%

Hessen

14,6%

Saarland

13,4%

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