| Gemeinsamer Unterricht für behinderte und nichtbehinderte Kinder |
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| Sonntag, 15. April 2007 | |
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Die
Landeselterninitiative für Bildung und der Verein Miteinander leben lernen
(MLLV) haben sich für eine gemeinsame Erziehung und Bildung von Kindern mit und
ohne Behinderung in den Regelschulen ausgesprochen.
„Wir
wollen Schulen, in denen Kinder lernen, mit Unterschieden zu leben, in denen
Kinder so angenommen werden, wie sie sind, ohne beschämt oder für ihr
Anderssein bestraft zu werden", sagte der Sprecher der Elterninitiative
Bernhard Strube. Dagegen seien im Saarland, so der Vorsitzende des MLLV, Uwe
Junge, drei Viertel der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf vom Besuch
einer Regelschule ausgeschlossen. Nach Berechnungen der Landeselterninitiative für Bildung ist im Saarland der Anteil ausländischer Kinder an Schulen für Lernbehinderte, den so genannten Sonderschulen L, relativ hoch. Von insgesamt 2115 Schülern an Sonderschulen L waren es 418 ausländische Schüler im Jahr 2005/2006; das entspricht einem Anteil von 19,8 %. Der Anteil ausländischer Schüler an den Regelschulen lag bei 8,2%. Die Wahrscheinlichkeit für ein ausländisches Kind, eine Sonderschule L zu besuchen, ist demnach im Saarland fast dreimal so groß wie die eines deutschen Kindes. {moscomment} |
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