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Guter Start für neue Gesamtschule am Saarbrücker Ludwigspark PDF Drucken E-Mail
Freitag, 30. März 2007
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Saarland, erneuert angesichts der neuesten Anmeldezahlen ihre Forderung nach mehr Gesamtschulen im Saarland.
Besonders erfreulich sei der gute Start der neu gegründeten Gesamtschule Saarbrücken Ludwigspark (jetzt auslaufende Erweiterte Realschule).
Die Schule kann als Gesamtschule im kommenden Schuljahr auf Anhieb mit vier Klassen starten. Sie wurde eingerichtet, weil die Elternnachfrage nach Gesamtschulplätzen im Großraum Saarbrücken seit Jahren nicht mehr befriedigt werden konnte und zudem die Erweiterte Realschule am Ludwigspark in den vergangenen Jahren zu wenig Anmeldungen hatte, um dauerhaft überleben zu können.

Aus Sicht der GEW reicht allerdings die Einrichtung einer einzigen neuen Gesamtschule in der Stadt Saarbrücken nicht mehr aus, um der Elternnachfrage gerecht zu werden. Die Gesamtschulen Bellevue und Sulzbachtal seien an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt und die Gesamtschule Rastbachtal habe bei einer Kapazität von 180 Plätzen und 225 Anmeldungen wieder mehr als 40 Kinder per Losverfahren abweisen müssen.
Diese Entwicklung sei auch im Raum Saarlouis festzustellen. Dort müsse auch an der Gesamtschule Wadgassen das Los entscheiden.

Für die GEW führt der sinnvollste Weg zu Neugründungen von Gesamtschulen über die Umwandlung von Erweiterten Realschulen, die seit Jahren schon mit rückläufigen Schülerzahlen zu kämpfen haben und teilweise nicht mehr die erforderliche Mindestgröße von drei Klassen pro Jahrgang erreichen.

Die GEW fordert daher ein landesweites, standortbezogenes Entwicklungskonzept zur Umwandlung von Erweiterten Realschulen in Gesamtschulen, damit es nicht in einigen Jahren zu einer Schließungswelle wie bei den Grundschulen kommt.

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