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Landeselternvertretung Gymnasien macht Kehrtwende in Sachen Oberstufenreform PDF Drucken E-Mail
Freitag, 23. März 2007

Die Landeselternvertretung (LEV) Gymnasien hat sich laut Angaben ihres Vorsitzenden Joachim Klesen „kritisch mit der geplanten Neugestaltung der gymnasialen Oberstufe beschäftigt“ und verlangt jetzt ebenfalls eine Verschiebung der Reform.

Die Vorlaufzeit von einem Jahr sei zu gering für die Planung der ersten Kursphase der reformierten Oberstufe, die schon nächstes Jahr beginnt. Eine Verschiebung wäre möglich (wir berichteten), weil die Reform nach den Vorgaben der Kultusministerkonferenz erst im Jahre 2013 umgesetzt sein muss.

In diesem Zusammenhang verlangt die LEV Gymnasien auch Planungssicherheit für die Lehrkräfte. Die Lehrpläne für die neue Oberstufe sollten rechtzeit vor Beginn der neuen Kurssphase vorliegen, damit eine ausreichende Vorbereitungszeit gewährleistet sei.

Weitere LEV-Forderungen:

  • die Möglichkeit der Wahl eines so genannten Profilfaches aus dem gesamten Fächerkanon (anstelle eines der Kernfächer)
  • eindeutige Regelungen für Wiederholer, die aus dem alten in das neue Oberstufen-System wechseln
  • eine klare Strukturierung des neu hinzugekommenen Seminarfachs und damit einhergehende Schulungen der Lehrkräfte zur Verbesserung der Medienkompetenz.

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