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Initiative zur Erfassung von Problemschülern PDF Drucken E-Mail
Samstag, 10. März 2007

In Zusammenhang mit der Forderung nach mehr Investitionen in Bildung wird häufig mit dem Begriff des "Problemschülers" argumentiert. Lehrer und Erzieher spüren deutlich, dass sich deren Zahl kontinuierlich erhöht.

Die tagtägliche Auseinandersetzung mit solchen Schülern raubt ihnen immer mehr Kraft. Allerdings verlässliche Statistiken für diese Zunahme gibt es nicht. Für die Kultusbürokratie scheint der Problemschüler erst gar nicht zu existieren. Er wird einfach totgeschwiegen. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema könnte ja  berechtigte Forderungen nach sich ziehen. Dennoch brauchen solche Schüler mehr Hilfe als Schule ihnen bisher zu bieten vermag. Und es kann nicht sein, dass Lehrkräfte den größten Teil ihrer Energie für einige wenige aufbringen müssen und alle anderen kommen zu kurz.

Wolfgang Winkler, Lehrer an der Gesamtschule Rastbachtal, hat dieses Problem erkannt und sich zum Ziel gesetzt, diese Problemschüler überhaupt einmal (statistisch) existent zu machen. Dazu hat er eine Unterschriftenaktion gestartet mit dem Ziel, eine wissenschaftliche Untersuchung und eine amtliche Statistik zu dem Begriff Problemschüler zu erreichen.

PISAAR unterstützt diese Unterschriftenaktion und bittet um Ihre Unterschrift.

Arno Malburg
(Herausgeber)

Homepage: www.psua.de 

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