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Saarländischer Schulpreis soll gute Bildung fördern |
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Samstag, 10. März 2007 |
Mit dem „Saarländischen Schulpreis“ sollen zukünftig im Saarland vorbildliche pädagogische Leistungen ausgezeichnet sowie die Verbreitung guter schulischer Praxis gefördert werden.
Die Stiftung Demokratie Saarland und die Landeselterninitiative für
Bildung werden den jährlichen Wettbewerb in Kooperation mit der
Gesamtlandesschülervertretung sowie der Gesamtlandeselternvertretung
veranstalten. Ziel der Initiatoren, die sich am Deutschen Schulpreis
der Robert Bosch Stiftung orientieren, ist es, Impulse in der
saarländischen Schulentwicklung zu setzen.
Der Wettbewerb ist insgesamt mit 20.000 Euro dotiert. Die mit dem
Saarländischen Schulpreis ausgezeichnete Schule erhält 10.000 €. 6.000
€ stehen für die zweitplazierte und 4.000 € für die drittplazierte
Schule zur Verfügung.
Die Träger des Saarländischen Schulpreises wollen auf Schulen
aufmerksam machen, denen es bei allen Schwierigkeiten und aller
Unterschiedlichkeit ihrer Rahmenbedingungen gelingt, die
Voraussetzungen für gute Leistungen zu schaffen:
* Rücksicht auf die Vielfalt der Potentiale,
* Individualität des Lernens und
* Selbstverantwortung des sich bildenden Menschen.
Wie der Sprecher der Landeselterninitiative für Bildung Bernhard Strube
sagte, soll ein umfassendes Verständnis von Lernen und Leistung die
Grundlage des Wettbewerbes sein. Der Saarländische Schulpreis setze auf
die Vorbildwirkung erfolgreicher Praxisbeispiele und die
Innovationsbereitschaft der Schulen. Entscheidend sei nicht, ob eine
Schule schon als herausragend in der Bildungslandschaft bekannt ist.
Angesprochen würden vielmehr gerade auch solche Schulen, die sich noch
am Anfang eines Weges sehen und sich dabei durch besonderes Engagement,
innovative Methoden und qualitätswirksame Entwicklungsschritte
auszeichnen.
In den nächsten Wochen wollen die Initiatoren Einzelheiten
bekannt geben.
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