| GEW und Grüne wollen Verschiebung der Oberstufenreform |
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| Donnerstag, 15. Februar 2007 | |
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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Grüne Jugend Saar fordern eine Verschiebung der Oberstufenreform. Die Reform soll in den Bundesländern bis zum Jahre 2013 umgesetzt werden, das Saarland will die Einführung jedoch schon ab dem Jahre 2010. GEW-Landesvorsitzender Klaus Kessler verweist auf die schlechten Erfahrungen, die mit der übereilten Einführung von G8 gemacht wurden. Kessler: „Die Neuregelung in der gymnasialen Oberstufe Saar ist so tief greifend und komplex, dass sie nach dem Motto lieber langsam und gründlich als schnell und schlampig erfolgen soll." Die Reform, so Kessler, müsse in zeitlicher Hinsicht so umgesetzt werden, dass alle Schüler bereits vor der Wahl ihres fachlichen Schwerpunktes in der Mittelstufe wissen, was in der Oberstufe und in der Abiturprüfung von ihnen verlangt werde. Der GEW-Vorsitzende verwies außerdem auf die bereits bestehenden hohen Belastungen und organisatorischen Schwierigkeiten durch G8, die gemeinsam mit der Einführung der neuen Oberstufe zu chaotischen Zuständen führten. Die Grüne Jugend spricht ebenfalls von einer Reform, die genau wie G8 im Eiltempo durchgeführt werde und dabei viele Problemfelder unberücksichtigt lasse. "Was ist z.B. mit Schülern des vorherigen Jahrgangs die sitzenbleiben und in der neuen Oberstufe landen ohne die dort vorgeschriebenen Kurse belegt zu haben? Was wird aus den noch nicht allzulange eingeführten Musik- bzw. Sportschwerpunkten an Schulen, die gerade der Schwerpunktbildung dienen sollten, wenn es gar keine Leistungskurse in diesen Bereichen mehr geben wird? Und vor allem wie begründet man die so erfolgte Benachteiligung von Schülern gerade in diesen Bereichen, die auch dort ihren Studienschwerpunkt später sehen?" heißt es in der Presseerklärung der Grünen-Jugendorganisation. {moscomment} |
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