| Grundschulreferendare werden ausgebeutet |
|
|
|
| Donnerstag, 17. August 2006 | |
|
Angehende Grundschullehrer werden im Saarland zunehmend ausgebeutet.
Nach Ansicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) handelt es sich außerdem um einen klaren Verstoß gegen die Ausbildungsordnung, die lediglich 16 Stunden vorsieht. GEW-Landesvorsitzender Klaus Kessler bezeichnete die Erhöhung als einen Skandal. Die Referendare müssten gewissermaßen zum Abbau der Stellen beitragen, die sie selbst brauchen. Kessler wies auch darauf hin, dass immer mehr Lehramtsbewerber dem Saarland den Rücken kehren und in andere Bundesländer abwandern. Die Erhöhung des Unterrichteinsatzes zieht es außerdem nach sich, dass die Referendare zwischen bis zu vier Schul-Standorten hin und her pendeln müssen. Das ist stundenplantechnisch sehr problematisch, erhöht den psychischen Druck auf die angehenden Lehrkräfte und ist ohne Auto nicht zu schaffen. |
| < zurück |
|---|



