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GEW Saar bezeichnet Lehrerpersonalisierung als "konzeptlose Flickschusterei" PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 12. Juli 2009
Angesichts des zunehmenden Lehrermangels bezeichnet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Saar, die Einstellungspolitik der Landesregierung als "konzeptionslose Flickschusterei". Insbesondere in den mathematisch-naturwissenschaftlichen und musischen Fächern sei das Saarland nicht mehr in der Lage, angemessen zu personalisieren.

Dies mache sich schon durch eine deutliche Verringerung der Bewerbungen für den saarländischen Schuldienst bemerkbar. Nach Ansicht der GEW betreibt die Landesregierung zunehmend eine "Patchworkpersonalisierung" nach dem Motto: Hauptsache es steht jemand vor der Klasse. In diesem Zusammenhang stehe auch die deutliche Zunahme unsozialer befristeter Verträge. Für den GEW-Landesvorsitzenden Klaus Kessler ist dies ein Skandal, weil dadurch immer mehr gut ausgebildete Lehrkräfte gezwungen seien, in andere Bundesländer abzuwandern. Kessler erinnerte auch daran, dass die saarländische Landesregierung nun offiziell beschlossen hat, die Eingangsbesoldung der Realschullehrer - außer in Mangelfächern - um 300,- Euro zu kürzen.
Die GEW, so Kessler, vermisse seit Jahren ein Personalkonzept, das eine "ausgewogene, gerechte und qualitätsvolle" Versorgung der Schulen mit Fachlehrern über mehr als ein Schuljahr hinaus sicherstelle.

Eine Zusammenfassung der geplanten Personalisierung 2009/2010, bezogen auf die einzelnen Schulformen, sowie die entsprechenden GEW-Forderungen beinhaltet die folgende Übersicht:

icon Lehrer-Personalplanung 2009/2010 


 

 
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