Würden Sie im Saarland einer großen Koalition zustimmen?
Wer SPD oder CDU wählt, wählt noch lange nicht die große Koalition. Bei der letzten Bundestagswahl wurde darüber nicht lange nachgedacht. CDU/CSU und SPD gaben sich ziemlich schnell das Ja-Wort, um zu verhindern, dass die Linke an der Regierung beteiligt wird. Ob die Wähler dies so wollten, danach hat niemand gefragt. Nun wird es ja im Saarland wahrscheinlich nach der Landtagswahl am 30. August zu einer ähnlichen Situation kommen. Wählerinnen und Wähler der beiden großen Volksparteien CDU und SPD müssen damit rechnen, dass es auch im Saarland zur großen Koalition kommt. Im Gegensatz zu den Parteien fragen wir deshalb nach, ob Sie das auch wirklich wollen ....
 
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GEW-Aufruf zum Kita-Streik PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 17. Mai 2009

gew_logoDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Saarland, ruft alle Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsberufe für Montag, den 18. Mai 2009, zu einem ganztägigen Streik in der Landeshauptstadt Saarbrücken auf. Durch den Streik soll der Druck auf die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) erhöht werden, die sich bislang geweigert haben, einen Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung mit den Gewerkschaften zu verhandeln. Betroffen sind alle städtischen Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Parallel dazu finden ab 14 Uhr am Saarbrücker Schloss öffentlichkeitswirksame Aktionen statt, um auf die Arbeitsbedingungen der Erzieherinnen und Erzieher aufmerksam zu machen.Die GEW bittet die vom Streik betroffenen Eltern der Kinder ausdrücklich um Verständnis für die Arbeitskampfmaßnahmen, die sich nicht gegen die Eltern oder die Kinder richten, sondern als dringende Mahnung an den Arbeitgeberverband anzusehen sind, in konstruktive Verhandlungen mit den Gewerkschaften einzutreten. Hierzu hat die GEW für die Eltern der betroffenen Kinderbetreuungseinrichtungen ein gesondertes Schreiben herausgegeben. GEW-Landeschef Klaus Kessler sagt dazu: „Die psychischen und physischen Belastungen der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst sind so hoch, dass ein Tarifvertrag zu betrieblichen Gesundheitsförderung dringend erforderlich ist. Hinzu kommt unsere Forderung nach einer besseren Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher, die eine professionelle Bildungs- und Betreuungsarbeit leisten. Auch die Eltern der Kinder haben ein Interesse daran, dass sich die Rahmenbedingungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst verbessern. Schlechte und gesundheitsbelastende Arbeitsbedingungen sind keine gute Grundlage für eine professionelle Bildung und Betreuung der Kinder in den Einrichtungen.“
 
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