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GEW-Aufruf zum Kita-Streik |
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Sonntag, 17. Mai 2009 |
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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Saarland, ruft alle Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsberufe für Montag, den 18. Mai 2009, zu einem ganztägigen Streik in der Landeshauptstadt Saarbrücken auf. Durch den Streik soll der Druck auf die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) erhöht werden, die sich bislang geweigert haben, einen Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung mit den Gewerkschaften zu verhandeln. Betroffen sind alle städtischen Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen der Landeshauptstadt Saarbrücken.
Parallel dazu finden ab 14 Uhr am Saarbrücker Schloss
öffentlichkeitswirksame Aktionen statt, um auf die Arbeitsbedingungen
der Erzieherinnen und Erzieher aufmerksam zu machen.Die GEW bittet die
vom Streik betroffenen Eltern der Kinder ausdrücklich um Verständnis
für die Arbeitskampfmaßnahmen, die sich nicht gegen die Eltern oder die
Kinder richten, sondern als dringende Mahnung an den Arbeitgeberverband
anzusehen sind, in konstruktive Verhandlungen mit den Gewerkschaften
einzutreten. Hierzu hat die GEW für die Eltern der betroffenen
Kinderbetreuungseinrichtungen ein gesondertes Schreiben herausgegeben.
GEW-Landeschef Klaus Kessler sagt dazu: „Die psychischen und physischen
Belastungen der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst sind so
hoch, dass ein Tarifvertrag zu betrieblichen Gesundheitsförderung
dringend erforderlich ist. Hinzu kommt unsere Forderung nach einer
besseren Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher, die eine
professionelle Bildungs- und Betreuungsarbeit leisten. Auch die Eltern
der Kinder haben ein Interesse daran, dass sich die Rahmenbedingungen
für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst verbessern.
Schlechte und gesundheitsbelastende Arbeitsbedingungen sind keine gute
Grundlage für eine professionelle Bildung und Betreuung der Kinder in
den Einrichtungen.“
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