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Studiengebühren müssen nicht sein! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 17. Mai 2009

UniBündnis gegen Studiengebühren (BGS) kritisiert verschärfte soziale Ungleichheit

Nach bald zweijähriger Gebührenlast wird der Unmut unter den Studierenden immer lauter. Die einstmals versprochenen Verbesserungen der Studienbedingungen haben sich angesichts überfüllter Hörsäle nicht gezeigt und die Zusatzbelastung von 500 Euro pro Semester zwingt viele Studierende in die Schuldenfalle.

„Bildung ist ein Recht und kein Privileg“, argumentiert Lisa Wiedemann vom 'Bündnis gegen Studiengebühren' (BGS) und kritisiert die verschärfte soziale Ungleichheit, welche beim Studium durch die Gebühreneinführung nur noch weiter verstärkt wurde. „Studieren darf nicht Luxusware sein, sondern Bund und Länder müssen sich gemeinsam für eine gerechte Bildungspolitik stark machen. Stattdessen werden die Bildungschancen für einen großen Teil der Gesellschaft verbaut“, so Stefanie Westermayer vom BGS.

In Hessen und in Österreich wurden die Studiengebühren aufgrund massiver Proteste wieder abgeschafft. Für die kommenden Landtagswahlen hofft das BGS auch bei uns auf einen Gesinnungswandel.

 
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