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Saarland im Ländervergleich nur auf Platz 13 PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 25. November 2004

Nach einer Bildungs-Analyse der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) rangiert das Saarland unter den 16 deutschen Bundesländern nur auf Platz 13. Als Gründe dafür werden schwere Mängel im Vor- und Grundschulbereich, zu geringe Investitionen und die Überalterung der Lehrer-Kollegien genannt.

Die erstmalig erstellte Analyse untersuchte in allen 16 Bundesländern die vier zentralen Bildungsbereiche Vorschule, allgemein bildende Schule, Berufs- und Hochschule.
Die INSM wird vom arbeitgebernahen Institut der Deutschen Wirtschaft finanziert. Noch 2003 hatte sie den saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller (CDU) zum "Ministerpräsidenten des Jahres" ausgerufen.

Besonders schlecht waren die Ergebnisse im Bereich Vor- und Grundschule (Platz 14). Hier ist die Zahl der Ganztagesplätze für Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren mit 154 viel zu gering (Bundesdurchschnitt 327).
Bei den Lehrkräften gibt es eine starke Überalterung. 55,2 Prozent der Lehrer sind älter als 50 (Bundesdurchschnitt 44,9). Die Investitionsausgaben für die allgemein bildenden Schulen sind im Bundesvergleich zu niedrig. Ungünstig ist vor allem auch das Schüler-Lehrer-Verhältnis. An den Gymnasien betrug es 19,4 Schüler pro Lehrer (Bundesdurchschnitt: 17,7).

 
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