| Falsche Anmeldezahlen bekannt gegeben |
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| Donnerstag, 16. April 2009 | |
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Ministerium hat nach Angaben der GEW die Wiederholer mitgezählt
Der GEW sei mittlerweile bekannt geworden, dass das Kultusministerium einen Wiederholerzuschlag im Bereich der Erweiterten Realschulen von 2,5 – 3 % mit eingerechnet habe, so dass sich daraus eine höhere Anmeldequote als die tatsächliche ergibt. GEW-Chef Klaus Kessler kritisiert diese Form der Bekanntgabe der Anmeldezahlen durch Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer als Taschenspielertricks. Der Öffentlichkeit würden falsche Anmeldezahlen genannt, wenn die geschätzten Wiederholerzahlen mit eingerechnet werden. Offensichtlich stehe die Ministerin mit dem Schulversuch der Erweiterten Realschulen so unter Erfolgsdruck, dass sie es mit einer seriösen Information der Öffentlichkeit nicht so genau nehme. Laut statistischem Bundesamt wiederholten in den letzten Jahren an den Erweiterten Realschulen 90 – 100 Schülerinnen und Schüler die 5. Klassenstufe. Bei 50 Erweiterten Realschulen im Land wären das etwa 2 Schüler pro Schule bei gleichmäßiger Verteilung. Diese dürften nicht als Neuanmeldungen gerechnet werden. Die GEW fordert von der Ministerin eine Korrektur Anmeldezahlen zu den weiterführenden Schulen auf der Basis einer seriösen Berechnungsmethode. |
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Nach Informationen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Saarland, geben die im März von Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gegenüber der Presse genannten Anmeldezahlen zu den weiterführenden Schulen nicht die bis dahin erfolgten echten Schüleranmeldungen wieder. Dies betreffe insbesondere die Erweiterten Realschulen (ERS), denen ein Schüleranstieg von 7,2 % (202 Schüler/innen) gegenüber dem Vorjahr (SZ-Bericht vom 25.03.09) zugesprochen worden ist.