| Saarland im PISA-Vergleich nur Platz neun |
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| Dienstag, 18. November 2008 | |
Das Saarland belegt im jüngsten PISA-Bericht der Bundesländer nur noch Rang neun. Die besten Ergebnis in allen drei Disziplinen (Naturwissenschaften, Mathematik, Lese- und Textverständnis) erreichte Sachsen, gefolgt von Bayern, das erstmals im Länderranking auf Platz zwei verwiesen wurde.Für das Saarland bedeutet Rang neun in der Länderhierarchie überwiegend eine Schlechterstellung. Insbesondere im Fach Mathematik hatte das Saarland beim letzten PISA-Test noch den 6. Platz eingenommen und landet nun auf Platz zehn. Im Fach Naturwissenschaften gab es ebenfalls einen Abrutsch von Platz fünf auf Platz neun. Lediglich im Bereich der Lesekompetenz verbesserte sich das Saarland von Platz acht auf den Rangplatz sechs. Für Klaus Kessler, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, ist die mangelhafte Finanzausstattung des saarländischen Bildungssystems Hauptursache für das schlechte Abschneiden. Beim Vergleich der Klassengrößen aller Bundesländer nimmt das Saarland in der Sekundarstufe I mit einer durchschnittlichen Klassengröße von 25,5 Schülerinnen und Schülern (Sachsen 22,6) den drittletzten Platz in Deutschland ein. Bezogen auf die Gesamtschulen haben wir mit einer durchschnittlichen Klassengröße von 29,2 die größten Klassen in ganz Deutschland. Mit 4700 Euro Bildungsausgaben pro Schüler (Sachsen 5300 Euro) bleiben wir zudem weiterhin Schlusslicht im Ländervergleich.
Gravierende Unterschiede zum Ranglistenersten gibt es auch im
Verhältnis Schüler pro Lehrer (Saarland 16,3 - Sachsen 12,1), beim
Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss (Saarland 7,4 Prozent - Sachsen
3,7 Prozent), der Abiturquote (Saarland 23,8 Prozent - Sachsen 25,8
Prozent) sowie bei der Sitzenbleiberquote (Saarland 2,8 Prozent -
Sachsen 2,1 Prozent).
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Das Saarland belegt im jüngsten PISA-Bericht der Bundesländer nur noch Rang neun. Die besten Ergebnis in allen drei Disziplinen (Naturwissenschaften, Mathematik, Lese- und Textverständnis) erreichte Sachsen, gefolgt von Bayern, das erstmals im Länderranking auf Platz zwei verwiesen wurde.