| Schlechte Ausgangsposition für PISA-Ländervergleich |
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| Freitag, 14. November 2008 | |
Am kommenden Dienstag wird der neue PISA-Vergleich zwischen den Bundesländern veröffentlicht. Die Landeselterninitiative für Bildung macht im Vorfeld auf die weniger beachtete Studie „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich 2008 “ aufmerksam. Dabei handelt es sich um Angaben der statistischen Ämter des Bundes und der Länder, die schon im September vorgelegt wurden. Sie zeigen für das Saarland "gravierende Defizite" auf, so die Elterninitiative.
Das Saarland hat unter den Bundesländern die höchsten Anteile (21 %) an frühen Schulabgängern, die zweitgrößten Klassen (25,5 Kinder) im Sekundarbereich I, mit die wenigsten Abschlüsse im Sekundarbereich II und die geringsten Anteile der Bevölkerung mit Hochschulabschluss (nur 10 %). Zudem weist das Saarland die wenigsten naturwissenschaftlichen Hochschulabsolventen in Relation zu gleichaltrigen Beschäftigten auf. Auch zählen die Lehrkräfte an den Grundschulen zu den ältesten im Bundesvergleich. Mit 6400 Euro Ausgaben pro Schüler an den allgemeinbildenden Schulen ist das Saarland weiterhin absolutes Schlusslicht im Ländervergleich.
Die Landesinitiative lehnt außerdem das von der Initiative Neue Soziale
Marktwirtschaft (INSM) geforderte leistungsorientierte Besoldungsmodell
für Lehrkräfte ab. Bevor man neoliberale Vorstellungen auch auf die
Bildungspolitik übertrage, gelte es zu allererst, die
Rahmenbedingungen, unter denen Lehrer arbeiten müssen, zu verbessern.
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Am kommenden Dienstag wird der neue PISA-Vergleich zwischen den Bundesländern veröffentlicht. Die Landeselterninitiative für Bildung macht im Vorfeld auf die weniger beachtete Studie „