| Studenten sollen Lehrermangel ausgleichen |
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| Mittwoch, 10. September 2008 | |
An den saarländischen Schulen werden nach offiziellen Angaben bisher 11 Lehrkräfte eingesetzt, die noch vor der Referendarausbildung stehen. Zudem kommen auch Studenten als Aushilfskräfte zum Einsatz, über deren Zahl bisher noch keine genauen Angaben vorliegen. Damit begegnet die Landesregierung dem eklatanten Lehrermangel vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik und Physik, allerdings ist auch die Versorgung mit Sonderschullehrern inzwischen nicht mehr gesichert.Der Arbeitsmarkt sei "leergefegt" heißt es im Ministerium. Um in den Mangelfächern mehr Lehrkräfte zu rekrutieren, sollen jetzt sogar die Anforderungen für das Lehramtsstudium in den naturwissenschaftlichen Fächern herabgesetzt werden. Hoffnungen ruhen außerdem auf dem endgültigen Wegfall des 13. Schuljahres an den Gymnasien ab 2009. Dann nämlich tritt der gewünschte Spareffekt von G8 ein: der komplette Jahrgang 13 braucht nicht mehr personalisiert zu werden. Das könnte neue Lehrerkapazitäten schaffen.
Inzwischen wird seitens des Ministeriums auch nicht mehr bestritten, dass sich das Saarland in einer schwierigen Konkurrenzsituation mit anderen Bundesländern befindet. Reichere Länder wie z.B. Baden Württemberg locken Lehrkräfte mit besserer Bezahlung und mehr Aufstiegsschancen.
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An den saarländischen Schulen werden nach offiziellen Angaben bisher 11 Lehrkräfte eingesetzt, die noch vor der Referendarausbildung stehen. Zudem kommen auch Studenten als Aushilfskräfte zum Einsatz, über deren Zahl bisher noch keine genauen Angaben vorliegen. Damit begegnet die Landesregierung dem eklatanten Lehrermangel vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik und Physik, allerdings ist auch die Versorgung mit Sonderschullehrern inzwischen nicht mehr gesichert.