| Arbeitskammer will von der Landesregierung verstärkte Bildungsanstrengungen |
|
|
|
| Dienstag, 1. Juli 2008 | |
|
In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass es für saarländische
Unternehmen, insbesondere aus der Industrie, immer schwieriger werde,
geeignete Fachkräfte zu finden. Gleichzeitig verschlechterten sich die
Bildungschancen von Kindern aus Arbeiterfamilien vor allem durch die
Einführung der achtjährigen Gymnasialzeit (G 8). Deren Chancen, Abitur und
Studium zu schaffen, haben sich durch die verkürzte Schuldauer deutlich verringert. Der umfangreiche Bericht der Arbeitskammer mit dem Schwerpunktteil Bildung ist eine detaillierte Bestandaufnahme saarländischer Bildungspolitik, die allerdings auch konkrete Lösungsvorschläge (z.B. zur Schulentwicklungsplanung) beinhaltet. Er wird in 5 Kapiteln als pdf-Download zur Verfügung gestellt: Kapitel 2: Historische und aktuelle bildungspolitische Herausforderungen (515 KB) Kapitel 4: Zukunftsperspektiven: mutige Grundsatzentscheidungen (393 KB) Kapitel 5: Zur "Gretchenfrage" Bildungsfinanzierung: Engpässe analysieren (245 KB)
|
| < zurück | weiter > |
|---|




Ein besseres Bildungsangebot ist für die Arbeitskammer des Saarlandes wichtigste Voraussetzung, um die Zukunftsfähigkeit des Landes zu erhalten. In ihrem „Bericht an die Landesregierung 2008“ fordert sie eine deutliche Erhöhung des Bildungsetats von derzeit 20 Prozent des Saar-Haushalts-Etats auf kurzfristig 22,5 und mittelfristig 25 Prozent. Zur Erinnerung: Das Saarland hat bundesweit die geringsten Bildungsausgaben pro Schüler.