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Saarland fällt ab bei "Jugend forscht" PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 2. April 2008

Turbo-Abi lässt zu wenig Zeit für`s Erforschen

landeselterninitiativeDie Landeselterninitiative für Bildung hat anlässlich der heutigen Feierstunde zum Landeswettbewerb Saarland „Jugend forscht 2008“ gefordert, das achtjährige Gymnasium so zu gestalten, dass Schülern ausreichend Zeit zur Verfügung steht um das in der Theorie Erlernte auch praktisch anzuwenden und Gesetzmäßigkeiten erforschen zu können. 

„Das Gymnasium muss sich wandeln von einer Anstalt konzentrierter Belehrung zu einem Haus mit selbstständigem Lernen, fächerübergreifender Projektarbeit, Teamarbeit und Methodenvielfalt“, sagte der Sprecher der Initiative Bernhard Strube. Während die Stiftung Jugend forscht e.V. von einem Anmelderekord im Jahr 2008 spricht, wo erstmals seit der Wettbewerbsgründung 1965 die Marke von 10 000 Anmeldungen übersprungen worden sei, stagnieren die Anmeldezahlen aus dem Saarland auf fast der Hälfte gegenüber dem Jahr der Einführung des G 8 (2001). Die Eltern sehen darin einen weiteren Indikator für die „hochgeschraubte Atmosphäre des Bewährungsdrucks und überhöhte Arbeitsbelastungen“.

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