| Mehr Bildungschancen durch Krippenbesuch |
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| Montag, 3. März 2008 | |
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Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung,
die den Einfluss des Besuchs von Kinderkrippen (0 bis 3 Jahre) auf die
Bildungsbiographie und die zu erwartenden volkswirtschaftlichen Effekte
untersucht. Im Auftrag der Stiftung hatte das "Schweizer Büro für
Arbeits- und sozialpolitische Studien" (BASS) die Geburtsjahrgänge von
1990 bis 1995 der in Deutschland geborenen Kinder unter die Lupe
genommen. Der Studie zufolge hat die frühkindliche Bildung einen hohen
Einfluss auf den späteren Bildungsweg. Für den Durchschnitt der Kinder
aus den untersuchten Jahrgängen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit,
ein Gymnasium zu besuchen, von 36 Prozent auf rund 50 Prozent, wenn sie
vorher eine Krippe besucht haben. Für benachteiligte Kinder liegt die
Verbesserung der Bildungschancen durch einen Krippenbesuch noch höher.
Von diesen Kindern gehen rund zwei Drittel mehr aufs Gymnasium.
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Der gezielte Ausbau frühkindlicher Bildungs- und Betreuungsangebote erhöht nicht nur die Chancen der Kinder in Deutschland erheblich, später ein Gymnasium besuchen zu können. Durch das zu erwartende höhere Lebenseinkommen führt er auch zu einem deutlich größeren volkswirtschaftlichen Nutzen. Dies gilt vor allem für Kinder aus benachteiligten Verhältnissen. Dazu gehören Kinder mit Migrationshintergrund oder geringer Bildung der Eltern.