| Notenvergleich soll G8-Benachteiligung widerlegen |
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| Dienstag, 26. Februar 2008 | |
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Die Notenauswertung, so die Bildungsministerin, habe ergeben, dass "in keinem Fach eine durchgängige Benachteiligung von G8ern gegenüber G9ern deutlich wird". Nach Ansicht des GEW-Landesvorsitzenden Klaus Kessler sagen die in G8 erreichten Noten nichts aus über die Lern- und Leistungsrückstände in einzelnen Fächern wie beispielsweise in Mathematik oder den Fremdsprachen. Die GEW kritisiert insbesondere, dass die Zahlen und Daten über die Abbrecher des G8, die sogenannten Rückläufer, nicht veröffentlicht werden. Allein an den Gesamtschulen, an denen in neun Jahren Abitur gemacht werden kann, betrage die jährliche Aufnahmekapazität der Abbrecher des G8 zwischen 250 und 300 Schülern. Die Nachfragen seien jedoch nahezu doppelt so hoch. Die GEW erneuert in diesem Zusammenhang ihre Forderung, weitere Gesamtschulen einzurichten. Eine zweite Notenauswertung ist zum Schuljahresende vorgesehen.
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Der insbesondere von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) geforderte Notenvergleich zwischen G8 und G9 im doppelten Jahrgang hat nach Aussage von Bildungsministerin Kramp-Karrenbauer keine nennenswerten Unterschiede erbracht. Verglichen wurden nach Ministeriumsangaben die Halbjahreszeugnisnoten aus Grund- und Leistungskursen von etwa 6000 Schülerinnen und Schülern, die sich jeweils etwa zur Hälfte aus G8- und G9-Schülern zusammensetzen.