| Kritik an G8 wird zunehmend heftiger |
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| Sonntag, 13. Januar 2008 | |
Die Kritik an G8 (der verkürzten Gymnasialzeit von 9 auf 8 Jahre) reißt nicht ab. Immer mehr Schüler und Eltern klagen über unzumutbare Belastungen. Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gerät offenbar zunehmend unter Druck und sieht inzwischen Handlungsbedarf. "Stützunterricht" für die G8-Schüler wurde in Erwägung gezogen.Ganztagsschulen als Erfolgsrezept
Eine solche zusätzliche Förderung wird von den saarländischen Lehrervertretungen begrüßt. Unklar ist jedoch, wann diese überhaupt stattfinden könnte. Schließlich ist der Terminplan eines G8-Schülers jetzt schon restlos ausgefüllt. Klaus Kessler, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), fordert daher neben einer Straffung der Lehrpläne den Ausbau von Ganztagsschulen um "den Stress aus G8 rauszuholen". Ganztagsschulen sind auch für Bernhard Strube, den Sprecher der Landeselterninitiative für Bildung, das Erfolgsrezept. Er verweist auf das Nachbarland Rheinland-Pfalz, das ab dem kommenden Schuljahr erstmals ein G8-Abitur an einem Ganztags-Gymnasium einrichten will. SPD Saar unter ZugzwangDie Stellungnahme der Parteien fällt nur bei den Linken eindeutig aus. Barbara Spaniol, Landtagsabgeordnete der Linken, spricht davon, dass ihre Partei im Falle eines Wahlsieges G8 wieder abschaffen werde. G8 abschaffen will - nebenbei bemerkt - auch die hessische SPD, falls sie am kommenden Sonntag die Wahlen gewinnt. Eine eindeutige Stellungnahme der SPD Saar, wie sie im Falle eines Wahlsieges bei den Landtagswahlen 2009 mit G8 umgehen wird, fehlt bislang. Siehe auch: Bericht des Saarl. Rundfunk zum Thema G8 vom 7.1.2008
PISAAR-Kommentar: Änderung nicht in Sicht
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