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PISA 2006: Deutschland weiterhin Mittelmaß PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 9. Dezember 2007
pisa_logoDer jüngste PISA-Test zeigt kaum Veränderungen gegenüber den mittelmäßigen Ergebnissen der vergangenen Jahre. Es gibt eine Verbesserung in den Naturwissenschaften, die sich jedoch durch eine Veränderung des Erhebungsverfahrens wieder relativiert. Auch das nach wie vor größte Problem des deutschen Bildungswesen, die Chancenungleichheit, besteht weiterhin in unveränderter Form. In der PISA-Studie wurden 15jährige Schülerinnen und Schüler getestet.

Zum ersten Mal liegen deutsche Schüler bei den Naturwissenschaften auf Rang acht und damit deutlich über dem Durchschnitt der  30 OECD-Staaten. Dieser Erfolg, von den Ländern schon euphorisch gefeiert, ist jedoch nur bedingt mit den Ergebnissen der früheren Studien vergleichbar. Damals gab es 30 bis 35 Aufgaben zu lösen. Diesmal waren es mehr als 100, wovon 22 unverändert geblieben sind. Und gerade in diesen 22 Fragen zeigte sich keine Verbesserung. In den weiteren Testbereichen Lesekompetenz und Mathematik bleibt es mehr oder weniger bei den mittelmäßigen Werten.
Spitzenreiter ist weiterhin Finnland, gefolgt von China (Hongkong) und Kanada. Deutschland belegt Rang 13 von insgesamt 57 teilnehmenden Staaten.

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