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Saarland hinkt im Ländervergleich immer noch hinterher PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 25. September 2007
bildungsindikatoren07In keinem anderen Bundesland ist der Anteil der Bevölkerung mit Hochschulabschluss so gering wie im Saarland. Dies geht aus einer Gemeinschaftsveröffentlichung der statistischen Ämter des Bundes und der Länder hervor, in der die Ergebnisse der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" für die Bundesländer ausgewertet wurden.

Mit 11 Prozent liegt Anteil der Hochschulabsolventen im Saarland deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (15 Prozent). Spitzenreiter ist Berlin mit 25 Prozent. Im naturwissenschaftlich-technischen Bereich kommen auf 100000 Beschäftigte nur 560 Absolventen. Im Bundesdurchschnitt sind es 1045.

Der Anteil der Frühabgänger (junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren, die sich nicht oder nicht mehr in Aus- oder Weiterbildung befinden und keinen Abschluss haben) lag in Hamburg und im Saarland mit über 20 Prozent am höchsten. In Thüringen betrug er nur 7 Prozent.

Darüber hinaus hat das Saarland im Ländervergleich direkt nach Bremen die wenigsten Schulabschlüsse im Sekundarbereich II.

Einen Bestwert mit 16 Prozent erzielte das Saarland beim Anteil ausländischer Studenten (Mittelwert 11 Prozent).

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 iconOECD-Ergebnisse_auf_Bundeslaender-Ebene

 
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