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Deutschland gerät bei der Hochschulbildung immer mehr ins Abseits |
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Mittwoch, 19. September 2007 |
Im neuen OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick 2007" belegt Deutschland, bezogen auf die Zahl der Hochschulabschlüsse, unter 30 teilnehmenden Staaten nur Rang 22. Danach ist Deutschland nicht mehr in der Lage, alle Stellen von Ingenieuren und Lehrern, die in den nächsten Jahren ausscheiden, durch eigene Nachwuchskräfte zu ersetzen.
Zwar hat sich die Zahl der Studenten in den letzten Jahren auch bei uns erhöht. Die Erhöhung beträgt jedoch nur fünf Prozent, im OECD-Durchschnitt sind es 41 Prozent. Der Ausbildungsrückstand im Vergleich zu den anderen OECD-Mitgliedern ist besonders gravierend bei den Lehrern. Hier stehen 100 ausscheidenden Lehrkräften nur etwa 60 Neueinsteiger gegenüber.
Weitere Kritikpunkte, die aus der Studie hervorgehen:
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die zu geringe Zahl der Abiturienten
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der hohe Anteil an Studienabbrechern
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die soziale Schieflage: der Anteil der studierenden Akademikerkinder ist 2,2 mal so hoch wie deren Anteil innerhalb der Bevölkerung
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während die Bildungsausgaben im OECD-Schnitt um 0,2 Prozent gestiegen sind, gab es bei uns einen Rückgang um 0,2 Prozent.
OECD-Studie2007(Zusammenfassung) (345.09 KB)
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