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Zentralabitur: "Es gibt Wichtigeres" PDF Drucken E-Mail
Montag, 3. September 2007

klesen100Für die Landeselternvertretung (LEV) Gymnasien gibt es im Moment wichtigere Themen als ein bundesweit einheitliches Abitur. Vorrangig sei, so der LEV-Vorsitzende Joachim Klesen, dass zunächst einmal in den Schulen vor Ort die Arbeitsbedingungen verbessert werden.

Klesen erinnerte in diesem Zusammenhang an die Zusage von Minister Schreier, die durch die Reform der Oberstufe frei werdenden Ressourcen der Mittelstufe zukommen zu lassen. Dieses Versprechen solle durch die neue saarländische Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer eingelöst werden.
Darüber hinaus wiederholte Klesen die LEV-Forderungen einer Reduzierung des Klassenteilers von bisher 33 Kindern auf 27 (in Anlehnung an das Schengen-Lyzeum). Auf diesem Wege könnten Freiräume geschaffen werden, um erfolgreichere Lehr- und Lernmethoden (selbständiges Lernen, Projektarbeit, Teamarbeit, Methodenvielfalt) zu praktizieren.
 
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