| 28 Grundschulstandorte vor dem Aus |
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| Samstag, 30. Juni 2007 | |
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Die Landeselterninitiative für Bildung macht darauf aufmerksam, dass zum Ende dieses Schuljahres an 28 Standorten im Saarland (Übersicht s. unten) die Grundschulen geschlossen werden. Gleichzeitig lasse aber die zum Ausgleich versprochene "Qualitätsverbesserung" auf sich warten.
So konsequent wie die Schließung der Schulen komme die versprochene Qualitätsverbesserung nicht voran, sagte der Sprecher der Elterninitiative Bernhard Strube. Die Schulen seien nicht ausreichend vorbereitet worden und die individuelle Förderung aller Kinder lasse immer noch auf sich warten. Es reiche nicht aus, so Strube, nur einen Ordner mit Anleitungen für fördernden Unterricht im 1. und 2. Schuljahr zur Verfügung zu stellen und die Schulen zu inspizieren. Strube verweist auf die Statistik. Danach ist durch die bisherige Schließung von Grundschulen der Anteil der Klassen mit 21 bis 25 Schülern um 34,4 %, der Anteil der Klassen mit 26 und mehr Schülern sogar um 131,5 % gestiegen. Außerdem stehe das Saarland bezogen auf die Klassengrößen an allgemein bildenden Schulen sowieso schon bundesweit an zweitletzter Stelle. Die Eltern, so Strube, sprächen sich eindeutig für kleinere Klassen aus. Schule sei während der letzten Jahre schwieriger geworden. In kleinen Klassen entwickele sich ein besseres Sozial-, Arbeits- und Lernklima; es bestehe mehr Raum und Zeit für persönliche Entfaltung und persönliches Engagement . In kleineren Klassen würden Lerndefizite und individuelle Probleme von Schülern rascher und klarer erkannt, sie könnten umfassender und gründlicher aufgearbeitet werden.
Grundschulschließungen Ende Schuljahr 2006/07
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