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Landeselternvertretung Gymnasien will kleinere Klassen nach dem Muster des Schengen-Lyzeums PDF Drucken E-Mail
Samstag, 23. Juni 2007
Joachim Klesen - Foto: Kurt NeumannDie Landeselternvertretung (LEV) Gymnasien fordert kleinere Klassen nach dem Vorbild des neuen Schengen-Lyzeums in Perl, das mit Beginn des kommenden Schuljahres als erste grenzüberschreitende echte Ganztagsschule eröffnet wird.

Der Vorsitzende der LEV Gymnasien, Joachim Klesen, will, dass dieser "Vorbildcharakter" der neuen Schule in Perl auch auf den Bereich der bestehenden Gymnasien übertragen wird. Er fordert insbesondere eine Angleichung an die Klassenstärke, die beim Schengen-Lyzeum maximal 27 Schüler beträgt. Zur Zeit gibt es an den saarländischen Gymnasien Klassen mit bis zu 35 Schülern. Dies erschwere, so Klesen, eine ausreichende "Förderung und Forderung" der Kinder.

Weiterhin forderte Klesen die verbindliche Einführung von fachübergreifenden Lernbereichen und eine Verbesserung der individuellen Förderung. Auch an den Gymnasien müssten moderne Lernmethoden Einzug halten wie beispielsweise die Auflösung des Klassen- und Einzelfachunterrichts zugunsten individualisierter oder gruppenbezogener Lern- und Übungsangebote. Klesen will außerdem die Einrichtung des "Sozialpädagogischen Dienstes" für alle Schulen verbindlich machen.

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